Kann ein Zahnimplantat auch ohne Knochenaufbau gesetzt werden?
Wenn Knochensubstanz verloren geht

Nach dem Verlust eines Zahnes beginnt sich der Kieferknochen zurückzubilden.
Das ist ein natürlicher Prozess. Mit der Zeit kann jedoch zu wenig Knochensubstanz vorhanden sein, um ein klassisches Zahnimplantat einsetzen zu können.
Lange Zeit war in solchen Fällen ein Knochenaufbau die einzige Möglichkeit.
Heute ist das jedoch nicht mehr zwingend erforderlich.
Eine moderne Lösung: Implantation ohne Knochenaufbau
Dank moderner Implantationstechniken ist es heute möglich, Implantate auch dann zu setzen, wenn nur noch wenig Knochensubstanz vorhanden ist.
Dabei kommen Verfahren der Sofortbelastung oder spezielle Implantatsysteme zum Einsatz, die für Patienten mit fortgeschrittenem Knochenabbau entwickelt wurden.
Diese Implantate werden – sofern die klinischen Voraussetzungen gegeben sind – in den stabileren und dichteren Bereichen des Kieferknochens verankert.
Warum ist das eine gute Nachricht?
Weil die Behandlung schneller, schonender und häufig auch kostengünstiger ist.
Keine monatelange Wartezeit bis ein Knochenaufbau verheilt ist.
Kein aufwendiger chirurgischer Eingriff.
Ein Zahn oder eine Zahnprothese kann häufig schon kurz nach der Implantation eingesetzt werden.
Ist diese Methode sicher?
Ja.
Diese Behandlungsmethode wird seit vielen Jahren erfolgreich in spezialisierten Kliniken angewendet.
Die Behandlungsergebnisse sind sehr gut – insbesondere dann, wenn der Eingriff von einem erfahrenen Implantologen durchgeführt wird.
Für wen eignet sich diese Behandlung?
Für Menschen mit stark reduziertem Kieferknochen.
Für Patienten, die einen Knochenaufbau vermeiden möchten.
Für alle, die ihr Lächeln möglichst schnell zurückgewinnen möchten.
Und wenn ich aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz komme?
Viele Patienten reisen für diese Behandlung nach Budapest.
Die Behandlung ist häufig schneller und kostengünstiger als im Heimatland, und internationale Patienten werden während ihres gesamten Aufenthalts umfassend betreut.